Finite Air Wortmarke

Terms & Conditions / AGB

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Terms & Conditions

General Terms and Conditions (GTC)

Finite Air UG (haftungsbeschränkt)
Konrad-Zuse-Str. 6a
28359 Bremen
Germany

1. Scope

These General Terms and Conditions (GTC) apply to all contracts between Finite Air UG (haftungsbeschränkt) (hereinafter "Contractor") and the customer (hereinafter "Client") for technical development services, in particular in the field of unmanned aerial systems (UAS/drones), unless explicitly agreed otherwise in writing.

These GTC apply exclusively to businesses within the meaning of § 14 BGB (German Civil Code), legal entities under public law, and special public assets.

2. Subject Matter of the Contract

The Contractor provides customized development services, in particular in the field of unmanned aerial systems (UAS). The specific scope of services results from the individually agreed specifications or offer.

3. Conclusion of Contract

A contract is concluded when the Client accepts a written offer made by the Contractor. Verbal agreements require written confirmation to be valid.

4. Service Provision & Client’s Duty to Cooperate

The services are rendered individually based on the agreed specifications. The Client shall provide all necessary information, materials, and access to know-how in due time.

Delays caused by lack of cooperation will lead to an appropriate extension of deadlines.

5. Development Risks & Prototype Character

Unless explicitly agreed otherwise, the delivered systems are prototypes or small series that may show deviations or functional limitations due to their developmental nature. A specific suitability for use shall only be considered agreed upon if expressly confirmed in writing.

6. Remuneration and Payment Terms

The remuneration is based on an individually agreed fixed or hourly rate. All prices are net plus applicable VAT. Payments are due without deduction within 14 days after invoicing.

7. Delivery Deadlines

Delivery dates are only binding if explicitly confirmed in writing. In case of force majeure or unforeseen events (e.g., component shortages), deadlines will be extended accordingly.

8. Transfer of Risk, Acceptance, and Default of Acceptance

The risk shall pass to the Client upon delivery of the developed systems or parts thereof to the Client or a person or shipping agent designated by the Client.

If an acceptance is agreed upon, it shall take place immediately upon delivery. If the Client unjustifiably refuses acceptance or is in default of acceptance, acceptance shall be deemed to have taken place after 14 days.

9. Retention of Title

Delivered hardware remains the property of the Contractor until full payment has been received.

10. Rights of Use

The Client receives a non-exclusive, non-transferable right of use for the created software, firmware, or other intellectual property for the agreed purpose. All other rights remain with the Contractor.

11. Warranty Claims

Warranty claims require that the Client complies with the inspection and notification obligations under § 377 HGB (German Commercial Code).

The Contractor is entitled to remedy defects initially. If rectification fails, the Client may demand a price reduction or withdraw from the contract in accordance with statutory provisions.

12. Liability

The Contractor’s liability for slight negligence is limited to the breach of essential contractual obligations (cardinal obligations). In such cases, liability is limited to the typical, foreseeable damage.

Liability for indirect damage or lost profits is excluded. In cases of intent and gross negligence, the Contractor shall be liable under the statutory provisions.

13. Limitation Period

Claims by the Client due to material or legal defects shall become time-barred 12 months after delivery or acceptance. The statutory limitation periods apply to claims for damages arising from intent or gross negligence.

14. Confidentiality

Both parties undertake not to disclose confidential information obtained during the collaboration to third parties.

15. Data Protection

The Contractor processes personal data of the Client solely in accordance with legal provisions, in particular the GDPR. Further details can be found in the privacy policy.

16. Export Restrictions

Both parties undertake to comply with all applicable export control regulations. The Client is responsible for ensuring compliance with national and international export regulations when transferring the products or technical information to third parties.

17. Applicable Law & Place of Jurisdiction

The law of the Federal Republic of Germany shall apply, excluding the UN Convention on Contracts for the International Sale of Goods (CISG). The place of jurisdiction is the Contractor’s registered office, where legally permissible.

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Finite Air UG (haftungsbeschränkt)
Konrad-Zuse-Str. 6a
28359 Bremen
Deutschland

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Finite Air UG (haftungsbeschränkt) (nachfolgend „Auftragnehmer“) und dem Kunden (nachfolgend „Auftraggeber“) über technische Entwicklungsdienstleistungen, insbesondere im Bereich unbemannter Luftfahrtsysteme (UAS/Drohnen), soweit nicht ausdrücklich etwas anderes schriftlich vereinbart wurde.

Diese AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB, juristischen Personen des öffentlichen Rechts sowie öffentlich-rechtlichen Sondervermögen.

2. Vertragsgegenstand

Der Auftragnehmer erbringt kundenspezifische Entwicklungsdienstleistungen, insbesondere im Bereich unbemannter Luftfahrtsysteme (UAS). Die konkreten Leistungsinhalte ergeben sich aus dem jeweils abgestimmten Lastenheft bzw. Angebot.

3. Vertragsschluss

Ein Vertrag kommt zustande, wenn der Auftraggeber ein schriftliches Angebot des Auftragnehmers annimmt. Mündliche Absprachen bedürfen der schriftlichen Bestätigung.

4. Leistungserbringung & Mitwirkungspflichten

Die Leistungen werden individuell gemäß dem abgestimmten Lasten- oder Pflichtenheft erbracht. Der Auftraggeber stellt alle zur Ausführung erforderlichen Informationen, Materialien und Zugang zu Know-how rechtzeitig zur Verfügung.

Verzögerungen aufgrund fehlender Mitwirkung verlängern die vereinbarten Fristen entsprechend.

5. Entwicklungsrisiken & Prototypencharakter

Sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart, handelt es sich bei den gelieferten Systemen um Prototypen oder Kleinserien, bei denen aufgrund des Entwicklungscharakters gewisse Abweichungen oder funktionale Einschränkungen möglich sind. Eine bestimmte Einsatzfähigkeit gilt nur als vereinbart, wenn diese ausdrücklich schriftlich zugesichert wurde.

6. Vergütung und Zahlungsbedingungen

Die Vergütung erfolgt auf Basis eines individuell vereinbarten Fest- oder Zeitpreises. Alle Preise verstehen sich netto zzgl. der jeweils gültigen Umsatzsteuer. Zahlungen sind ohne Abzug innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung fällig.

7. Lieferfristen

Liefertermine sind nur verbindlich, wenn sie schriftlich als solche vereinbart wurden. Bei höherer Gewalt oder unvorhersehbaren Umständen (z. B. Lieferengpässe bei Bauteilen) verlängern sich Fristen angemessen.

8. Gefahrübergang, Abnahme und Annahmeverzug

Mit Übergabe der entwickelten Systeme oder Teile davon an den Auftraggeber oder an eine von ihm benannte Person bzw. Spedition geht die Gefahr auf den Auftraggeber über.

Sofern eine Abnahme vorgesehen ist, erfolgt diese unverzüglich nach Übergabe. Verweigert der Auftraggeber die Abnahme ohne triftigen Grund oder kommt er in Annahmeverzug, gilt die Abnahme nach Ablauf von 14 Tagen als erfolgt.

9. Eigentumsvorbehalt

Gelieferte Hardware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Auftragnehmers.

10. Nutzungsrechte

An entworfener Software, Firmware oder sonstigem geistigen Eigentum erhält der Auftraggeber ein nicht-exklusives, nicht übertragbares Nutzungsrecht zum vereinbarten Zweck. Alle übrigen Rechte verbleiben beim Auftragnehmer.

11. Mängelansprüche

Mängelansprüche des Auftraggebers setzen voraus, dass dieser seinen Untersuchungs- und Rügepflichten gemäß § 377 HGB ordnungsgemäß nachkommt.

Der Auftragnehmer ist berechtigt, zunächst Nacherfüllung zu leisten. Schlägt diese fehl, kann der Auftraggeber nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften mindern oder vom Vertrag zurücktreten.

12. Haftung

Die Haftung des Auftragnehmers ist bei leichter Fahrlässigkeit auf die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) beschränkt. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

Eine Haftung für mittelbare Schäden oder entgangenen Gewinn ist ausgeschlossen. Bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nach den gesetzlichen Bestimmungen.

13. Verjährung

Ansprüche des Auftraggebers wegen Sach- und Rechtsmängeln verjähren in 12 Monaten ab Ablieferung bzw. Abnahme. Für Schadensersatzansprüche wegen Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit gelten die gesetzlichen Fristen.

14. Vertraulichkeit

Beide Parteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen aus der Zusammenarbeit nicht an Dritte weiterzugeben.

15. Datenschutz

Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten des Auftraggebers ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften, insbesondere der DSGVO. Weitere Informationen sind der Datenschutzerklärung zu entnehmen.

16. Exportbeschränkungen

Die Vertragspartner verpflichten sich, alle anwendbaren Exportkontrollvorschriften einzuhalten. Der Auftraggeber trägt die Verantwortung für die Einhaltung nationaler und internationaler Exportbestimmungen bei Weitergabe der Produkte oder technischen Informationen.

17. Anwendbares Recht & Gerichtsstand

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Gerichtsstand ist der Sitz des Auftragnehmers, sofern gesetzlich zulässig.